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Podi - Südamerikatour

3. - 4.2.2011

Podi is back

Glücklich aber müde sind wir dann am Freitagmittag in Zürich angekommen, wo ich Margrit nach 6 Monaten wieder in meine Arme schliessen konnte.

... und ich bin froh und dankbar, dass ich Peter gesund vom Flughafen abholen konnte.
Margrit

Noch am Mittwochnachmittag haben wir uns nach einem raschmöglichsten Rückflug umgesehen. Diesen haben wir auch auf Donnerstagmittag bei der British-Airways buchen können. Wir haben British-Airways gewählt, weil diese auch die Motos mitnahmen. Gesehen haben wir diese zwar nicht.
Gemäss Flugunterlagen waren sie aber bis London (umsteigen) ebenfalls in unserem Flugzeug verstaut.

Eine Zusammenfassung der Reise, auf der wir mit total ca. 23'000 gefahrenen km in Argentinien / Chile und Bolivien viele Eindrücke von Land und Leuten sammeln konnten, wird in einigen Wochen hier als Abschluss erscheinen.

Unseren Angehörigen und Bekannten, die uns während den 6 Monaten begleiteten, möchten wir hier für die Einträge im Gästebuch, deren Inhalte wir mit Interesse lasen, recht herzlich danken.

 

Apropo Tangotanzen: Wer mich kennt weiss, dass dies natürlich ein Scherz war!

Aufgrund vieler Reaktionen, hier ein weiteres Tangobild


30.1. - 2.2.2010

Für die Grösse der Stadt fanden wir das Hotel Orly erstaunlich gut, welches mir von Peter Aregger empfohlen worden war. Dieses liegt nur ca. 500 m von der Fussgängerzone in der Innenstadt und befindet sich nahe am Hafen.
Erkundung dieser Gegend am 30. und 31. Januar.


Am 1. Februar fuhren wir zum Cargo-Bereich am Flughafen, wo wir bereits eine Stunde zu früh beginnen konnten, die Motos "flugtauglich" vorzubereiten: Luft an den Reifen herauslassen und Batterie abhängen. Da wir nur ca. 1-2 Liter Benzin im Tank hatten, wurde das akzeptiert. Anschliessend wurden diese auf einem verlängerten Pallet festgebunden. Nach der Überprüfung der Papiere mit den Motos sowie der beigepackten Werkzeuge und Kleider durch die Zollbehörden wurden die Motos noch von der British Airways auf Konformität überprüft.

Anderntags konnten wir nach ca. 2 1/2 Stunden warten an verschiedenen Schaltern unsere Zollpapiere in Empfang nehemen, so dass wir, wenn nichts mehr dazwischenkommt nächstens nach Buchung eines Tickets ausreisen können.


Beim Spaziergang in der Innenstadt muss ich einem Talentspäher mit meinem starken und doch federndem Schritt aufgefallen sein. Nach einem kurzen Probetango,

erhiehlt ich einen 6-monatigen Vertrag!
Der Entscheid, ob ich annehme....... demnächst auf dieser Site!!!

25. - 29.1.2011 Endlich können wir die Rückreise nach Buenos Aires von ca. 1'300 km, alles "geradeaus" und bei hochsommerlicher Themperatur, in Angriff nehmen.
Übernachtung in Nueva Galia und San Andres de Gile.

Da das GPS nicht mehr bedienbar ist, hatten wir etliche Mühe, in der 15 Mio.-Stadt "Dakarmotos" in einem Aussenbezirk zu finden. Dies gelang uns schlussendlich, weil, als wir in der Nähe waren, der Standort, der am Anfang der Reise gespeichert wurde, auf einmal wieder auf dem Display sichtbar wurde.

Am 28.1.2011 erhielten wir dann eine Offerte für den Rücktransport der Motos, welche wir nun am 1.2.2011 zum Cargo-Flughafen für die Zollabwicklung bringen können, so dass wir, wenn alles klappt (??), die Zollpapiere am 2. Februar erhalten sollten. Anschliessend können wir uns nach einem Flug erkundigen (Die Ausreise kann erst erfolgen, wenn wir die entsprechenden Zollpapiere in den Händen haben).

So oder so werden wir am 30.1.2011 (Sonntag) ins Zentrum umziehen, damit wir
noch einige Sehenswürdigkeiten in der Stadt anschauen können.

22. - 23.1.2011

Ja, der Pass ist offen! Nach der Abfertigung am chilenischen Zoll fahren wir über den Pass, halten bei einem Haus, wo nur die Pässe verlangt werden, worauf wir weiterfahren können.

Nachdem wir nach 100 km Schotter im Tal ankommen sind, fragen wir einen Gendarmen nach dem argentinischen Zoll, worauf dieser uns wieder auf den Pass hinaufschickt!! Dieses Haus war der Zoll. Da es jedoch zu spät war und wir kein Benzin mehr hatten, fuhren wir zur nächsten Tankstelle 100 km weiter nach Malargue wo wir übernachteten. Zu diesem Zeitpunkt waren wir illegal in Argentinien und wir wären, gemäss der Gendarmerie, bei einer Kontrolle sehr wahrscheinlich im Gefängnis gelandet!! Wir mussten nach etlichen Gesprächen mit verschiedenen Polizisten wieder hinauf, um die notwendigen Einreisepapiere zu erledigen.
Da ich diesen Weg (Anstrengung) nicht mehr machen wollte, entschieden wir uns, anderntags über Las Lenas (grösster Skiort von Argentinien), zum Grenzübergang zu fahren, da dieser Weg auf der Karte einfacher eingezeichnet war.
Auf ca. 2'600 m über Meer erklärte uns ein entgegenkommender Fahrer, dass diese Strasse wohl auf der Karte, jedoch noch nicht gebaut ist! Also umkehren, der Tag war gelaufen!
Die Polizei ist überall sehr freundlich. Von Las Lenas fährt uns ein Polizist mit
Blaulicht zurück nach Malargue.

Aber auch diese Gendarmerie kann uns schlussendich, obwohl zuerst bejaht, nicht helfen: Wir müssen noch einmal hinauf!
Anderntags, mit einem zusätzlichen Benzinkanister, fahren wir die 400 km, wobei 200 km Schotter/Steine und Sand wieder hinauf, wo uns die Zollbeamten bereits erwarteten (diese wurden verständigt): mit Händeschütteln wie bei alten Bekannten werden uns die Einreisepapiere ausgestellt.
Nachdem jeder einmal auf den Motorrädern gesessen war, fuhren wir wieder zurück nach Malergue, von wo es morgen definitiv weitergehen wird!

19. - 21.1.2011 Abfahrt Richtung Nationalpark Lago La Laja, da wir über den naheliegenden Pass nach Argentinien wollen. Wir übernachten in Chacay und werden da informiert, dass die Strasse aktuell durch einen Fluss führt, der ca. 80 - 100 cm Wasser führt. Da dies mit der Strömung zuviel gewesen wäre, entschieden wir uns, anderntags retour nach Los Angeles zu fahren und den nächsten Pass nordwärts, den Paso Maule zu nehmen.

Anderntags, ca. 15 km vor der Passhöhe (2'500 m über Meer), werden wir von Bauarbeitern aufgehalten. Nach den obligatorischen woher / wohin / von wo wir kommen wird uns mitgeteilt, dass der Pass wegen Bauarbeiten geschlossen sei!! (Ohne vorherige Anzeige an der Strasse).
Landschaftlich wunderschön mit der Lagune, die durch den Vulkanausbruch vor einigen Jahren noch mehr aufgestaut wurde. Rundherum alles Vulkangestein.

Die Bilder sind vom Lago Laja

So fahren wir wieder zurück und nochmals weiter Richtung Norden zum nächsten Grenzübergang nach Argentinien. Bei einer Pause halten 2 chilenische Motorrradfahrer aus der Gegend. Nach dem Wohin telefonieren sie der Polizei und fragen ob der Paso Vergara offen sei, was die Polizei bestätigte. Wir werden Morgen sehen...

Übernachtung in Curico.
Kein Restaurant, aber wir werden sofort vom Nachbar eingeladen.


17. - 18.1.2011 An beiden Motorrädern werden die Reifen gewechselt, die wir 3 Tage zuvor bestellt hatten. Sabine organisiert das Kleiderwaschen, sodass wir unsere Reise "sauber" fortsetzten können.
Anderntags faulenzen am Pool.
11. - 16.1.2011

Durch die Empfehlung unseres Hotels auf der Insel Mocha sind wir nach Los Angeles ins Hotel La Mona gefahren, wo wir sehr herzlich von Heinrich und Sabine aufgenommem wurden. Sie betreiben dies nur während ihren Sommerferien (ihr Ferienhaus). Sie gaben uns den Tip, die Laguna Caunicu anzuschauen. Diese ist nur per Pferd oder zu Fuss errreichbar. Um zu buchen, fuhren wir ins 100 km entferte Ralco. Hier wird versucht, mit Turismus den Indios einen bescheidenen Verdienst zu geben. Nach langen hin und her konnten wir uns dann einigen.



Anderntags Fahrt über Ralco, dann über Schotter nach Caunicu, wo wir die ca. 7 km lange Strecke den Berg hinauf zu "Marcellino" den Betreuer jedoch nicht schafften und umkehren mussten. Da es Abend wurde und es zu regnen begann, übernachteten wir in der Nähe von Ralco.
Anderntags einigten wir uns im Touristenbüro, dass wir die Strecke zu Fuss machen würden. Der Arzt fuhr uns dann jedoch mit dem Pickup hinauf.
Hier übernachteten wir 2x und wurden mit traditioneller Indiokost verpflegt. Die Holzhütte hatte einen Lehmboden und natürlich kein Warmwasser und keine Elektrizität.

Anderntags per Pferd mit Führer zur ca. 2 1/2 entfernten Lagune, die wir umrundeten und wieder zu "Marcellino" zurück, was ca. 6 Std. auf Pferderücken ergab. Bei mehreren Stopps konnten wir die umliegenden Berge, schöne alte Baumbestände mit teilweise Araukarien bewundern, Bäume, welche teilweise bis 1000 Jahre alt werden. Die Lagune selbst ist glasklar, da diese wirklich durch nichts verschmutzt wird. In dieser Gegend leben noch Puma's, welche geschützt sind.

Am Abend dann ein typisches "asado al palo i Tortilla" (mit Brot in der Asche gebacken). Anschliessend Mate trinken in traditioneller Indio-Art.

Da es in der ganzen Nacht regnete, nahmen wir den Weg nach unten teilweise unter die Füsse, da der Pickup auch nicht die ganze Strecke hinaufkahm.

Auf er Rückfahrt nach Los Angeles hatten wir dann noch "Sonntagsarbeit", weil HansRuedi einen Nagel einfuhr.



Im Ganzen gesehen ein eindrücklicher Einblick von der Lebensweise dieser Indios.

7.1. - 10.1.2011

Ankunft frühmorgens in Puerto Montt. Mit Benrhard (Österreicher, welchder in Chile arbeitet) und seinem Kollegen fuhren wir zusammen nach Osorno und anschliessend alleine nach Mehuin, einem kleinen beschaulichen Fischerort, wo wir im Hotel Regenbogen del Mar übernachteten und auch sehr gut assen (natürlich Fisch).
Mehuin liegt an einer imposanten Steilküste, der Wind bläst immerzu, der an der felsigen Küste eine schöne Brandung erzeugt.





Anderntags Fahrt der Küste entlang nach Tirua, wo die Aufsichtsperson auf dem kleinen Flughafen ein Tel. an die Familie Hahn-Bernhard (Oekohostal) auf der Insel Mocha machte, von wo wir nach einer halben Stunde mit einem Propellerflugzeug abgeholt wurden (so einfach geht das).
Hier bleiben wir 3 Nächte. Auf dieser Insel, wo die Leute wirklich mit der Natur leben, gibt es nur einige Autos und der Transport wird mit Pferdekutschen gemacht. (www.isla-mocha.cl)
Mit wandern im wunderschönen Wald mit sehr altem Baumbestand sowie Küstenwanderungen verbringen wir die Zeit.
Bernhard hat uns den Tip von dieser Insel gegeben.
Unter dieser Insel hat es Gasvorkommen: Mit dem Sohn des Hotels fuhren wir am Abend ans Meer. Kein Witz: wie auf dem Bild ersichtlich, hat er dann auf dem Meer Feuer entfacht!! Er war zu schnell, deshalb konnte ich nicht früher ein Bild machen! Auslöschen war ebenfalls nicht möglich; das hat dann die später einbrechende Flut erledigt. An bestimmten Stellen kann man am Strand bei Ebbe kleine Löcher sehen, wo ein wenig Gas austritt. Eine grössere Stelle war im Meer, wo dann das Feuer wie auf dem Bild ersichtlich entfacht wurde.


2.1. - 6.1.2011

Fahrt von Cerro Sombrero nach Puerto Natales, wo wir wieder im gleichen Hotel wie auf der Reise in den Süden übernachteten.
Am 3.1. buchten wir die Fähre nach Puerto Montt, bei welcher wir am Abend eincheckten.
Beim Stadtbummel lernten wir andere Motorradfahrer kennen, mit welchen wir den Nachmittag verbrachten. Motorradfahrer kennen keine Grenzen und Sprachbarrieren: Am Tisch bei lebhaftem Gespräch ein Österreicher (Bernhard), ein Belgier / ein Kanadier / ein Franzose und wir zwei!!

Mit der Evangelistas geht nun die Fahrt von Puerto Natales bis Puerto Montt.



Die Fähre fährt während 3 Tagen durch eine wilde, unbewohnte Gegend, vorbei an schneebedeckten Gipfeln, Gletschern, durch eisige Fyorde und enge Kanäle; ebenfalls wird der Golfo de Penas durchfahren.


Die 12-stündige Strecke war jedoch ziemlich ruhig. Stahlblauen Himmel bei Sommerwetter hatten wir jedoch erst am letzten Tag.


Auch am Abend wurde es uns nicht langweilig:



Francis aus Grenoble erzählte uns von seiner Weltreise per Moto, auf der er bis jetzt die Länder Grichenland, Türkei, Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Kasachstan, Russland, Mongolei, Australien und Südamerika durchfahren hat. Er ist in all diesen Ländern auf hilfsbereite, fröhliche und zufriedene Leute gestossen (speziell für Michel und Maryvonne aus Méribel: www.route-estivale.fr)

29.12. - 1.1.2011 Wir entschlossen uns, das Jahresende am Ende der Welt zu verbringen.

Von hier aus machten wir per Moto noch 2 Ausflüge in den Nationalpark (jeder Nationalpark kostet Eintritt, wobei Ausländer den 4-fachen Eintrittspreis bezahlen müssen!!!) sowie zur Estanzia Harberton. Es ist dies die älteste Estanzia auf Feuerland. Der britische Missionar versuchte hier die Yahgan-Indianer (Yamana) zu schützen. Hier sind interessante Fotos und Dokumente sowie sein Lebenswerk, ein Wörterbuch Yahgan - Englisch.
Da hier ausser ein paar Restaurants alles geschlossen war, genehmigten wir uns ein gutes Nachtessen (natürlich Fisch) und verbrachten den Jahreswechsel schlafend.

Am 1.1. nahmen wir die Rückreise Richtung Puerto Natales über die Ruta 3 und 257 in Angriff (440 km davon 220 km Schotter). Übernachtung im kleinen Ort Cerro Sombrero. Angenehmes Wetter bei nicht zu viel Seitenwind.

27. - 28.12.2010 Rückfahrt nach Ushuaia.
In der Drake-Passage hatten wir ziemlich hohe Wellen (gemäss Mannschaft 5 - 7 m hoch), was uns, im Gegensatz zu anderen, nichts machte.
Nur das Schlafen war gewöhnungsbedürftig, wenn man im Bett immer vom Kopfende zum Fussende (und zurück) geschoben wird.
25. - 26.12.2010 Fahrt der Plenius zu der kleinen Insel Goudier Island, wo die ehem. britische Antarctic Bases A, Port Lockroy liegt.
Sie wird nicht mehr benutzt, ist jetzt ein lebendes Museum mit der orginalen Einrichtung aus den 50er Jahren. Es ist zudem die südlichste Poststation der Welt, wo wir unsere Pässe abstempeln liessem.

Nachmittags Fahrt durch den Neumayer Channel, anschliessend mit den Zodiacs entlang der spektakulären Skontorp Cove und Paradis Bay, mit Sicht auf mehrere Gletscher; hier konnten wir hautnah, d.h. die Zodiacs mussten sich wegen der Wellen zurückziehen) einen grösseren Gletscherabbruch miterleben.




Anderntags frühmorgens Fahrt durch die Neptun's Bellow, Landung in Whaler's Bay. Eine historisch bedeutende Station der 70er Jahre. Heute eine Ruine, wo alles vor sich hinrostet (was noch übrig geblieben ist).


Nachmittags Landung auf Half Moon Island mit Sicht auf Livingston Island und zahlreichen Gletschern. Natürlich wie überall, hat es auch hier Pinguinkolomien. Hier sind viele Jungtiere zu sehen, welche 2 - 3 Tage alt sind.



Leider geht es am Abend bereits wieder retour.

24.12.2010 Weihnachten in der Antarctic!!

Garantiert weisse Weihnachten !!

07.00 Uhr sind wir bereits auf Deck, weil der spektakuläre Lemaire Channel durchfahren werden sollte.






Wegen zuviel Packeis, konnte dieser jedoch nicht durchfahren werden.
In den Zodiac-Booten konnten wir jedoch die vordersten Stellen des Kanals erkunden (jeweils ca. 10 Personen in einem Boot).
Da auf einmal starker Wind aufkam, wurde innnert kürzester Zeit zusätzlich Packeis in den Kanal getrieben, so dass wir mit den Booten nicht mehr aufs Schiff zurückkehren konnten!!! Die Plancius war eingschlossen und wir im noch offenen Kanal. Die Plancius musste sich langsam befreien, so dass wir wieder aufs Schiff konnten.
Ein bisschen Action und uns wurde bewusst, wie sich eine schnelle Wetteränderung auswirken kann. Wir waren aber zu keinen Zeitpunkt in Gefahr (alle Boote hätten ein Zelt und Notproviant gehabt).

Anschliessend Fahrt nach Danco Island, wo wir eine Schneeschuhwanderung machten.
Am Abend eine schlichte, aber schöne Weihnachtsfeier mit ausgezeichnetem Essen.

23.12.2010
nachmittags
Morgens fahren wir, mit Gummistiefeln und wasserdichter Bekleidung ausgerüstet, in Zodiac-Gummibooten (mit denen wir alle unsere Landgänge machen werden, da das Schiff niergends anlegen kann), auf die Cuverville-Insel (im Errera-Channel).
Hier befindet sich die grösste Gentoo-Pinguin-Kolonie (Eselspinguine) in der Peninsula-Region. Die Nester befinden sich hier auf den exponiertesten Hängen, weil hier der Schnee am schnellsten durch den Wind weggeblasen wird. Die Nester selbst sind aufeinandergeschichtete Steine, wo das Wasser abläuft und so die Eier trocken sind. Ansonsten ist es eine der Hauptaufgaben, von anderen Nestern die Steine zu stehlen. Unser Fachmann hat gesagt, dass sie einmal alle Steine eines Nestes angemalt hatten: innerhalb von ein paar Tagen seien diese in der ganzen Kolonie verstreut gewesen.


Nachmittags 1. Landgang auf dem antarktischen Kontinent mit der Landung in Neko Harbor



Pinguin Highway

20. - 22.12.2010 Die Plancius läuft abends aus dem Hafen von Ushuaia. Während den nächsten 2 Tagen fahren wir durch die Drake-Passeage, die als ziemlich unruhig bekannt ist. In der Nähe der South Shetland Islands sehen wir die ersten Eisberge.
Ansonsten leben wir uns im Schiff ein, lernen neue Leute kennen und wie auf einem Schiff üblich, essen wir natürlich zuviel!
 

Wir besuchen die Antarktis

Bis zum 30. Dezember 2010 werden wir ohne Verbindung zur digitalen Welt leben und uns zum nächstmöglichen Zeitpunkt wieder melden.


19.12.2010
abends

Beim Flanieren sind uns vor einem Hotel 3 Reiseenduros aufgefallen, die wir natürlich anschauen mussten.
Weil es sich dann noch um 3 Schweizer, davon eine Maschine mit einem SO-Kontrollschild handelte, wollten wir natürlich wissen, um wen es sich handelt:
Die Überraschung war dann perfekt, als ich Peter Aregger aus Lostorf erkannte, den ich aus der Veteranenszene kannte.

Lustig, ans Ende der Welt zu fahren, um mit Peter einen Abend lang wieder einmal zu diskutieren.
Die 3 sind für 2 Monate in Südamerika (10 Tage mussten sie jedoch in Buenos Aires warten bis sie die Motorräder durch den Zoll brachten).

18. - 19.12.2010 Wir werden morgen vom 20.12. - 30.12.2010 mit der M/VPlancius, einem unter holländischer Flagge fahrendem Schiff (www.oceanwide-expeditions.com) in die Antarctic fahren!!
(Länge des Schiffes 83 m / Passagierkapazität: 84). Das Schiff fährt die klassische Antarctic-Route. Bis zum 30. Dez. werden wir ohne Verbindung zur digitalen Welt leben und uns zum nächstmöglichen Zeitpunkt wieder melden.

Auf diesem Wege wünschen wir allen Freunden / Bekannten und Lesern dieser Site jetzt schon "Feliz navidad" !

17.12.2010,
14.30 Uhr

Buenos dias Argentina!!!

Es ist 14.30 Uhr und wir sind gerade in Ushuaia / fin del mundo (Ende der Welt),
nach 17'700 gefahrenen Kilometern, der südlichste Ort, den wir mit dem Motorrad geplant hatten, angekommen.

Die 2 Bilder sind speziell den ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Erinnerung an meinen Abschied gewidmet.

Nun sind wir auf der Suche nach einem Schiff, um evtl. noch etwas weiter in den Süden (Antarctica) zu kommen!!!

Mehr später!

15. - 16.12.2010 Mit der Fähre fahren wir nachmittags von Punta Arenas nach Porvenir wo wir übernachteten: Es ist dies die gleiche Fähre, mit der wir zu den Pinguinen gefahren sind. Die Besatzung hat uns noch gekannt.

Anderntags Fahrt über die Ruta 257 und 3 nach Rio Grande wo wir übernachten. Die Häfte der 200 km ist Naturstrasse, jedoch diesmal ohne Seitenwind.

Im gleichen Hotel sind 2 Italiener, welche von Ushuaia gekommen sind.
Sie mussten 2 Tage warten, da die Strasse wegen Schnee geschlossen war.
Sie sagten, dass 2 LWK's umgekippt seien wegen dem Seitenwind, der herrschte. Aber jetzt ist die Strasse wieder offen.

 

12. - 14.12.2010

Rundfahrt durch den Nationalpark Torres del Paine: eine atemberaubende Landschaft.
Die wildzerzauste patagonische Ebene trifft hier auf die Südkordillere, steil aufragende Berge mit dem höchsten Gipfel Cerro Paine Grande mit 3'050 m. Im Park liegen zudem zahlreiche Gletscherseen.

Anderntags Fahrt auf der Ruta 9 nach Punta Arenas: Zum Glück bei starkem Seitenwind diesmal alles Asphaltstrasse!
Beim Kaffeehalt haben wir 3 chilenische Motorradfahrer getroffen, mit denen wir schon früher gesprochen hatten. Die Bikes hatten sie jedoch auf einem Hänger: Sie sagten, dass die Fahrt bei diesem Wind viel zu gefährlich sei. Wir haben halt keinen Anhänger dabei.....
Im gleichen Kaffee sprechen wir mit 2 Finnen. Einer hatte ungefähr an der gleichen Stelle wie ich einen Sturz: Gemäss seinen Aussagen hat er ein gebrochenes Schlüsselbein und zwei angeknackste Rippen! Mit Schmerzmitteln ist er auf dem Rückweg nach Puerto Natales, von wo aus sie das Schiff nehmen werden.

In Puerto Natales machten wir anderntags eine Bootstour auf die Insel "Isla Magdalena" zur ca. 75'000 grossen Magellan-Pinguinkolonnie, welche hier ihre Jungen aufziehen. Die Tiere stehen vor ihren Erdhöhlen oder in Gruppen am Strand und auf dem markierten Weg kann man sich teilweise bis auf eine Armlänge nähern!

Weiter besichtigten wir den Friedhof (ist ein chilenisches Nationaldenkmal) und das Museo Naval y Maritimo.

10. - 11.12.2010

Vorgesehen war, heute nach Puerto Natales zu fahren.
Im Hotel war am Vorabend jedoch eine geführte Motorradreisegruppe (von www.compassexpeditions.com) mit 8 Motorrädern (mit 3 Motorradfahrern aus Genf) angekommen.
Da Hans Ruedis BMW seit einigen Tagen immer mehr Oel aus der Vorderragabel verlor (diese wurde durch einen Stein beschädigt) und der Ersatzwagen glücklicherweise diesen Simmerring dabeihatte, konnte Hans Ruedi die Gabel reparieren, wobei der Tourguide ebenfalls mithalf.

So fuhren wir erst anderntags über die Ruta 40, natürlich wieder bei starkem Seitenwind nach Puerto Natales.

8. - 9.12.2010

Frühmorgens fahren wir mit einem Katamaranboot durch den Lago Argentino Richtung Upsala-Gletscher. Da Nebel herrschte, konnten wir diesen jedoch nicht sehen. Unterwegs waren jedoch einige kleinere Gletscher, die bis zum Wasser reichten. Der Katamaran machte einige Stopps bei grösseren schwimmenden Eisbergen: je nach Lichteinfall schimmerten diese in verschiedenen blauen Farben. Ebenfalls konnten wir einige Albatros beobachten.
Anschliessend Fahrt zum Glacier Perito Moreno (Blick von der Nordseite). Siehe Bilder resp. Wikipedia





Anderntags Fahrt mit Moto zur Südseite, wo man einen besseren Gesamtüberblick des ganzen Gletschers hat. Wegen Nebels haben wir jedoch wieder die Weite ins Landesinnere nicht sehen können.
Insgesammt jedoch auch so ein Highlight jedes Südamerikareisenden!


5. - 7.12.2010

Vom patagonischen Winde verweht ....... und wieder aufgetaucht!!

Kurz nach dem Start wieder Grenzübertritt nach Argentinien und anschliessend von Perito Moreno (hat nichts mit dem Gletscher zu tun) auf der legendären Ruta 40 südwärts.
Alles praktisch grober Schotter mit stark aufkommendem Wind und Böen! Es war schwierig, in den Autospuren zu fahren. Die Böen drückten uns immer wieder in das hohe Kies. Langsam konnte wegen der Stabilität nicht fahren gefahren werden.
Wegen einer Böe, die ich nicht parieren konnte, bin ich dann mit ca. 80 km/h gestürzt!!
Die von uns avisierte Estanzia La Angostura (www.estancialaangostura.com.ar/) war nach einigen Kilometern erreicht - nach total 160 km Schotter = Ich unverletzt, keine blauen Flecken oder Wunden, nur das Moto ist ziemlich beschädigt.
Hans Ruedi und ich reparierten es dann anderntags notdürftig .
Am 7.12. dann Weiterfahrt auf der Ruta 40 bis Tres Lagos, wo wir dann abschwenkten und nach El Calafate, dem Ausgangspunkt zur Gletscherbesichtigung Perito Moreno fuhren. Wir haben ein gutes Hotel gefunden, wo wir 3 Nächte bleiben werden.

4.12.2010

Puerto R. Tranquilo ist der Ausgangspunkt zur Besichtigung der Capillas de Marmol.
Frühmorgens fuhren wir mit einem kleinen Boot hinaus. Diese Marmorkapelle sind extravagante Felsformationen, Felsenhöhlen aus hellem, vieladrigem Marmor. Das klare Wasser hier ist sehr kalt. Da die Sonne bei klarer Luft schien ein unvergessliches Erlebnis.




Anschliessend Weiterfahrt auf der Ruta 7 bis El Maiten, wo wir auf der Ruta 265 um den Lago General Carrera bis Chile Chico fuhren (ganze Strecke von 200 km Schotter ). Diese Srecke wird als eine der schönsten in Patagonien beschrieben.
In teils abenteuerlichen Kurven rauf und runter am Steilufer des langgestreckten Sees entlang mit tollen Blicken auf die Gipfel des patagonischen Eisfeldes.

3.12.2010 Fahrt von Coihaique auf der Ruta 245 und anschliessend auf der Ruta 7 nach Puerto R. Tranquilo (200 km, die Hälfte Schotter). Unterwegs trafen wir 3 Motorradfahrer und hatten einen kurzen Chat. Es waren 1 Tscheche und 2 Norweger, die für 1 Monat 3 Motos gemietet haben: Sie mussten 3 Tage auf eine Hinterradkette warten, die gerissen war und nicht mehr zu reparieren war.
1. - 2.12.2010

Frohen Mutes fahren wir am Morgen los bis .... nach 25 km die Honda nicht mehr läuft!!
Ein Stecker ist komplett verbrannt! Wir drehen die 3 Kabel zusammen und fixieren sie mit Isolierband. Licht / Hupe etc. i.O., jedoch dreht der Anlasser nicht!
Da wir hier keinen Handyempfang haben, fährt HansRuedi ins Dorf zurück und kommt mit einem Auto zurück, auf welches wir die Honda hinten aufladen.
Im Dorf rufe ich meinen langjährigen ex. Mühlebach-Honda Mechaniker "Nüssli" zu später Stunde an: Er erklärt mir, dass sich beim Kurzen die Batterie entladen hätte.

Nach dem Überbrücken läuft der Motor wieder. Nach einem nochmaligen übernachten im Casa Ludwig (www.casaludwig.cl) fahren wir ohne Probleme durch den südlichen Teil des Nationalparkes Queulet, alles im Schotter und bei Regen / Kälte und ohne Sicht auf die Berge (wäre am Vortag besser gewesen). Ankunft in Coyhaique, wo wir übernachten.

30.11.2010

Da das Wetter nicht so super ist und wir Zeit haben, entschliessen wir uns, einen weiteren Tag hier zu verbringen.

Ich geniesse in den Termas del Ventisquero aus 3 verschieden warmen Becken, welche direkt am Fyord angelegt sind, den Ausblick in die Bucht. (im Hintergrund Puyuhuapi)

27. - 29.11.2010 Samstags geniessen wir das schöne Wetter mit einem letzten Stadtbummel und mit nichts tun.

Sonntags verabschieden wir uns von Romarie - Danke für die Gastfreundschaft, das gute Essen und die guten Tips, was wir uns in der Umgebung anschauen sollten.
Es erstaunt nicht, dass in dieser der Schweiz so ähnlichen Gegend so viele Schweizer wohnen.

Über El Bolson fahren wir zum Nationalpark Los Alerces, wo wir wieder auf Schotterstrassen stossen. Übernachtung in Trevelin.

Montags überqueren wir wieder die argent./chil. Grenze nach Futaleufu. Bei Villa Santa Lucia stossen wir endlich wieder auf die Carretera Austral (Ruta 7) die wir von der Insel Chiloe nicht erreichen konnten.
Unterwegs treffen wir 2 Holländer, welche mit gemieteten Motorrädern für 5 Wochen in dieser Gegend unterwegs sind. Übernachtung in Puyuguapi (Ein Pionierdorf wie aus dem Bilderbuch)

Nalca, ähnlich unserer Rhabarber, jedoch viel grösser; der Stengel wird in verschiedenen Gerichten und als Konfitüre verwendet.

26.11.2010

Rundfahrt von Bariloche aus, teilweise über die Strasse der Sieben Seen (Ruta de los Lagos) über den Paso del Cordoba nach San Martin de los Andes und über Junin de los Andes (mit Ausblick auf den 3'776 m hohen Vulkan Lanin, der hier als schönster Berg der Welt bezeichnet wird (??).
Retour auf der Ruta 40.


Schotterstrassen.... man muss sie nicht suchen, man hat sie einfach! Strasse auf den Paso del Cordoba.

25.11.2010

Man war nicht in Argentinien, wenn man keinen Reitausflug gemacht hat.
Mit unserer Reitlehrerin Carol (Nachbarin von Rosmarie) und Guiellermo (wohnt bei Rosmarie in Miete) unternahmen wir einen 2-stündigen Ausritt (nach vorhergehender Instruktion) in einer wundervollen einsamen Natur:
Da die Pferde in der Nacht frei sind, musstem die beiden die 10 Pferde suchen und einfangen, das Leittier zuerst, was in der hügeligen Gegend gut 1 Stunde dauerte!!
Der Ausflug ging durch Gebüsch / sumpfiges Steppenland; im Hintergrund die schneebedeckten Anden. Aufgeschreckt haben wir einen Hirsch und einige Hasen. Etliche Vögel wurden durch den Lärm sehr wahrscheinlich beim Brüten gestört.
Ein unvergesslicher Tag.

21. - 24.11.2010

Erkundung der Umgebung von Bariloche:

  • Den Circuito Chico, dazwischen mit der Wanderung auf den Cerro Campanario, von wo man einen wundervollen Ausblick auf die Anden und die stahlblauen Seen hat.


  • Ausfahrt in den Parque Lanin, wo wir 2 Mal umkehren mussten, da die Strassen gesperrt waren; bis zum Aussichtspunkt Mirador de Traful, einen Aussichtsfelsen, der steil zum dunkelblauen Lago Traful abbricht haben wir trotzdem geschafft, alles natürlich bei warmen 25 Grad. (Dies war ein Teil der Sieben Seen-Rundfahrt)

18. - 20.11.2010

Rückfahrt nach Osorno bei Regen ins gleiche Hotel Riga.
Bei der Rückfahrt kamen uns Dario und Nicole entgegen, denen wir nun schon zum 3. Mal begegneten.
Anderntags immer noch bei Regen fahrt über die chil. / argent. Andengrenzstation, die diesmal ohne Probleme bewältigt werden konnte. Wenn sie nicht einen Computerausfall gehabt hätten, wäre dies sogar noch schneller gegangen.
Weiterfahrt nach San Carlos de Bariloche zu Rosmarie Kessler die auf dem gleichen Containerschiff war und uns freundlicherweise eingeladen hatte, ein paar Tage bei ihr zu verbringen.
Rosmarie hat ein schönes Anwesen direkt am See mit einem wundervollen Ausblick auf das Andenmassiv.



Da es am Samstag den ganzen Tag regnete und teilweise stürmte, verbrachten wir den Tag drinnen mit diskutieren und ausschlafen.

  Kein Haus zu schief um nicht ein Minimarket zu sein

15. - 17.11.2010 Morgens nach einem guten Frühstück, der Besitzer ist ein ehem.
Deutscher, fuhren wir direkt mit einer Fähre auf die Insel Chiloe ins Hostal Ostras de Caulin. Dies ist ganz im Norden und wurde uns von Rosmarie Kessler empfohlen. Es ist ganz abgelegen, ist aber trotzdem bekannt, weil der Besitzer als erster auf der Insel Austern züchtete, die wir als Vorspeise dann auch kosteten.

Anderntags, nur 30 km auf Naturstrasse nach Ancud ins Hostal Mundo Nuevo (www.newworld.cl), das von einem Schweizer Martin aufgebaut und geführt wird. Alles ist sehr sauber und es gibt wieder einmal richtiges Brot.
Gegen Abend unternahmen wir nach einer 20 km Schotterfahrt eine Bootstour ins Naturschutzgebiet der Magellan- und Humboldt-Pinguinen-Kolonie. Die Fundation Otway schützt diese Kolonien.
Von Martin erfahren wir, dass die geplante Überfahrt von Quellon nach Chaitén nicht übers Internet, sondern nur in Castro 100 km entfernt und in Quellon 200 km entfernt persönlich gebucht und auch bezahlt werden kann. So fuhren wir nach Castro, wo uns mitgeteilt wird, dass momentan das Schiff, das nur jeden Samstag fährt, im Moment keine Autos und Motos mitnehmen kann. Im Internet wird dies jedoch nicht erwähnt.

Bunt getünchte Stelzenhäuser in Castro

 

So besuchten wir vor der Rückfahrt in der Gegend noch einige Jesuitenkirchen, die zum Weltkulturerbe gehöhren.


Iglesia Santa María de Loreto, del siglo XVIII in Achao,
vollständig aus Holz und ohne einen Nagel gebaut.

13. - 14.11.2010

Am 13.11.2010 besuchten wir die Termos Aquas Calientes, eine Thermalquelle, von denen es hier in dieser Vulkan-Region viele gibt. 40 Grad heisses Wasser aus dem Erdinneren.

Anschliessend wollten wir noch eine kleine Tour schottern! Doch nach 5 km war für mich Ende!!
Wieder einen, jedoch diesmal einen grösseren Nagel eingefahren. Und dies mit einem neuen Reifen mit gerade mal 150 km.
Das heisst, nun das erste mal ausführen, was im trockenen geübt wurde. Schlauch geflickt und wieder eingebaut.
Nun der erste Dämpfer: Der neue Kompressor gab schon nach einer Minute den Geist auf - Kolbenstange gebrochen - Schrott aus Asien! Nun wurden die Gaspatronen verbraucht, jedoch einen richtigen Druck wurde nie aufgebaut: Mir schwante etwas!!
Nach dem neuerlichen Ausbau des Rades, wurde ich aus der Pampa, mit einem Auto zur nächsten Reparaturwerkstätte gebracht (Samstag 18.00 Uhr).
Nachdem dieser bei einem Camion 2 Reifen gewechselt hatte, wurde der von uns gemachte Flick weggenommen und neu aufvulkanisiert. Bei der Kontrolle im Wasser hat sich jedoch herausgestellt, dass auf der Rückseite noch ein kleines Loch war, das von aussen nicht sichtbar war.
Nach der Reparatur hat mich dieser Mann mit seinem Auto die 50 km retour zum Moto gebracht, wo Hans Ruedi wartete.


Nach dem Einbau konnten wir beim Eindunkeln ins Hotel in Osorno zurückfahren!

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Anfängerfehler überhaupt schreiben soll. Evtl. hilft dies jedoch einem anderen "Anfänger" bei einer Schlauchreparatur, diesen Fehler nicht zu machen.

Anderntags entlang des Lago Llanquihue durch den gleichnahmigen Nationalpark und mit der Fähre nach La Rampa und über Puerto Montt nach Puerto Varas (von 300 km waren 200 km staubig und Schotter>> heute ohne Panne!!)

11. - 12.11.2010

Nach dem schönen Tag von gestern haben wir heute morgen nasses Wetter, mit tief verhängenen Wolken ohne jegliche Aussicht!
Deshalb beschlossen wir nach Osorno weiterzufahren. Nach Email-Anfrage hat (www.motoaventura.cl) Reifen für unsere Motos am Lager. Nach Verhandlung und Beratung der deutsch sprechenden Dame werden gleich die gröberen Stollenpneus für die Schotterstrassen von Patagonien montiert.
Für den Oel- und Luftfilterwechsel müssen wir anderntags noch einmal vorbeikommen. Hier wurde für uns auch gleich ein Zimmer in der Stadt reserviert.


Nach 12'100 km haben wir die Reifen gewechselt.

Nach dieser Arbeit besuchen wir anderntags in der Nähe das grösste Studenbaker-Museum (www.moncopulli.cl)

9.11. - 10.11.2010

Fahrt vom Andenrose, jedoch heute bei schönstem Wetter, zuerst teilweise wieder den gleichen Weg noch einmal über Malalcahuello / Icalma / Cunco / Villarica nach Pucón. Die grösste Zeit hatten wir einige stahlblaue Seen und / oder einen Vulkan im Blickfeld wie den Tolguaca / Llaima und den rauchenden Villarica der direkt von Pucon aus zu sehen ist. Der grösste Teil der Strecke war wieder schlechte Schotterstrasse!



Beim Versorgen der Motos dann der Schreck: Plattfuss bei meinem Vorderrad!!!
Im Hotel wurde mir dann eine Reparaturwerkstatt angegeben, die das reparieren könne. Diese habe ich dann am Morgen auch aufgesucht. Beim Suchen der Adresse hat ein Motorradfahrer aus England (Dani) angehalten und gefragt was ich suche: Bei meinem Plattfuss ist er dann mitgefahren und hat mir geholfen das Rad auszubauen, das dann die Werkstatt perfekt reparierte.
Da wir keinen Nagel gefunden hatten, der Schlauch jedoch ein paar kleine Löchlein hatte, hat der Mechaniker überall bei jedem Schnitt von aussen gestochert; schlussendlich hat er ein ca. 3 mm langes BOSTITCH - Teil herausdrücken können, welches die Ursache war. Anschliessend vom Fachmann perfekt repariert.
Dani ist in Amerika gestartet und wird nächstens wieder für 5 Monate in die Emirate zum Arbeiten zurückfliegen. Er hatte übrigens alleine in Bolivien einen Platten repariert. Glücklicherweise habe ich den Draht in der Stadt eingefangen, wo die Reparatur viel einfacher war.

 
6. - 8.11.2010

Von Lota aus fahren wir auf schönen Strassen, bei nach wie vor sonnigem Frühlingswetter, ca. 300 km über Cañete nach Curacautin.
12 km ausserhalb haben wir im Gästehaus Andenrose (www.andenrose.com) ein gutes Hostal gefunden. Der freundliche und lustige Gastwirt Hans (Bayer) hat dieses Hotel aufgebaut. Hans kocht sehr gut; alles ist sehr sauber und gemütlich! Danke Hans.

In der Nacht und auch am folgenden Tag hat es ziemlich viel geregnet, zwischendurch mit Graupelschauer und einige Schotterstrassen, die etwas höher liegen, sind geschlossen. Deshalb geniessen wir einen Ruhetag und hoffen auf besseres Wetter, was sich anderntags auch einstellte, jedoch nur einige Grad über dem Gefrierpunkt:
Rundfahrt über Malalcahue / Icalma und retour über Lonquimay zurück ins Andenrose (1/2 der Strecke Schotter).

In dieser Gegend wachsen die Araukarien-Bäume; sie sehen mitunter aus wie Regenschirme. Diese ragen manchmal bis zu 50 m in die Höhe und werden sehr alt. Sie sind heute geschützt und gehören zur Reserva National Lago Gualletue. Leider konnten wir wegen den tief liegenden Wolken den Vulkan Llaima nicht sehen.

5.11.2010 Wer sagt dann dass wir nur Ferien machen....
Lota war einst die wichtigste Kohlenstadt in Chile. Heute ist diese untertags abgebaute Kohle aber viel zu teuer, deshalb sind diese Minen alle geschlossen. Im Moment "arbeiten" wir gemäss Aussage unseres Mineurs ca. 70 m unter dem Meeresspiegel!! In Lota waren die einzigen Minen, welche die Stollen vom Meeresufer weg direkt in den Pazifik vorantrieben; es gibt Stollen, die 500 m hinab und anschliessend bis zu 11 km vorangetrieben wurden.
Nach der Besichtigung einer Silber-, Kupfer- ist nun diese Kohlenmine die letzte die wir besichtigten!! Jede war auf ihre Art interessant!
3. - 4.11.2010

Fahrt teilweise auf Naturstrassen über Litueche / Lora und Putu nach Constitution. Unterwegs fuhren wir durch kleine Dörfer, bei denen durch das Erdbeben ganze Reihen ältere Einfamilienhäuser in sich zusammengestürzt waren. Daneben wurden teilweise einfache Fertighäuser errichtet.
Die grösste Attraktion ist das ca. 20 km lange Sanddünenfeld, das ca. 3 - 5 km breit ist. Man fühlt sich in die Sahara versetzt.
In Constitution mussten wir wieder ca. 1 1/2 Std. Zeit aufwenden um ein Hotel zu finden.

Anderntags Fahrt zuerst der wilden Küste entlang, anschliessend durch hügelige, kurvenreiche Gegend mit den schönsten Strassen ohne jeglichen Verkehr nach Lota.
Frühlinghaftes Wetter bei angenehmen 20 - 25 Grad.

Spektakuläre Felsen ausserhalb Constitucion
1. - 2.11.2010 Über Ovalle und durch den hügeligen, kurvenreichen Nationalpark Las Chinchillas erreichen wir Los Vilos. Ebenfalls ein Fischerort wo wir ein einfaches Hotel mit Meerblick mit dem ständigen rauschen des Meeres fanden. Anderntags Fahrt der wilden, felsigen und einsamen Küste entlang.
Da wir in San Antonio kein Hotel fanden, übernachteten wir in der nächsten Ortschaft in Rocas de Sto. Domingo (der Küste entlang ganzer Tag im Nebel).
30. Oktober 2010

Fahrt nach Serena über die Route 5 (ca. 400 km). La Serena liegt in einer Bucht mit einem schönen breiten Sandstrand von ca. 15 km Länge. Es ist einer der wichtigsten Badeorte in Chile.
Direkt am Meer mit Meersicht über die ganze Bucht haben wir ein schönes Appartement gefunden, wo wir 2 x übernachten.

Appartement in La Serena



Unsere Nachmittagsspazierfahrt ins Valle de Elqui:
Inmitten der Wüste zwischen kahlen Bergen erstreckt sich ein subtropisches Paradies; hier gedeihen Trauben, Feigen, Papayas und andere Früchte.
Der wichtigste Ort hier ist Vicuna; im Tal wird der bekannte Pisco (Traubenschnaps) hergestellt (wir haben ihn nicht probiert).
Weiterfahrt bis nach Juntas de Toro, der chil. Grenze, 92 km vor der Passhöhe des 4'750 m hohen Paso del Agua Negra, einer der höchsten befahrbaren Pässe überhaupt, welcher jedoch noch geschlossen ist. Retourfahrt auf der gleichen Strecke.

29. Oktober 2010

Fahrt von Taltal nach Bahia Inglesia durch den Nationalpark Pan de Azucar, der sich ueber eine gute Schotterstrasse der Küste entlang zieht: Er umfasst Sandstrände, Wüstengebiete, Teile der steil ansteigenden Küstenkordillere. Hier wachsen viele verschiedene Kakteenarten. Gemäss Aussagen sei diese Küste bis nach Bahia Inglesia eine der schönsten Küstengegenden, wenn man dies auf 4'000 km Küste überhaupt beurteilen kann.
Bahia ist ein kleiner, ruhig gelegener Badeort, wo im Moment noch nichts los ist.

 

27. - 28.10.2010

Abfahrt in Calama nach Antofagasta (ca. 200 km), nach wie vor einer der wichtigsten Häfen des Landes (ca. 320'000 Einwohner).
Auf der Suche nach einem Zimmer waren alle 5 Hotels, bei denen wir gefragt haben besetzt! Eine Receptionistin hat dann bei ca. 15 Hotels telefonisch angefragt, welche jedoch auch ausgebucht waren!
Nach diesen verlorenen 2 Stunden sind wir in die nächste 300 km südlicher gelegene kleine Stadt am Meer Taltal gefahren.
Hier haben wir schlussendlich nach 3 weiteren besetzten Hotels eine einfache Unterkunft gefunden.
Nach diesem "Stress" ist anderntags faulenzen am Meer angesagt.

26.10.2010

Andres hat uns von San Pedro aus zur Minenbesichtigung in Chuquicamata angemeldet; deshalb fuhren wir morgens retour nach Calama, wo wir wieder das gleiche Hotel bezogen.
Nachmittags dann, nach etlichem Suchen wo sich das Office befindet, haben wir die grösste Kupfermine der Welt besichtigt: In einem riesigen "Loch" von 5 km Länge und 3 km Breite und 1 km Tiefe werden pro Jahr ca. 550'000 Tonnen reinen Kupfer gewonnen (der wichtigste Exportartikel Chiles). Für 1 Tonne Kupfer müssen 100 t
Gestein abgebaut werden.
Die Reifen der LKW's haben einen Durchmesser von 4 m, die Ladeflächen fassen ca. 25 Tonnen Gestein. Eine beeindruckende Mine. Der Rauch und der Staub sind weitherum zu sehen.
Nicht zu sehen sind die giftigen Chemikalien (Schwefelsäure / Arsen etc.), die beim Reinigen des Kupfers freigesetzt werden. Hiervon wurde nichts erzählt.

25.10.2010

Was am Vorabend bei einem Bier geschmiedet wurde, haben wir heute in die Tat umgesetzt. Mit Andres als Guide sind wir 5 mit 3 Motorrädern in die Umgebung gefahren. Ganz alleine haben wir zuerst in einer Salzlagune (sehr kalt), anschliessend in einer Süsswasserlagune (noch kälter) gebadet und nachher hat Andres uns noch Offroad durch die wunderschöne aber karge Gegend geführt.


23. - 24.10.2010

Fahrt von Iquique rund 200 km der Küste entlang nach Tocopilla und anschliessend ins Landesinnere über Chuquicamata (grösste Kupfermine der Welt) nach Calama, wo wir übernachteten. Hier wollten wir uns eigentlich für die Besichtigung der Mine anmelden; das Büro war aber am Samstag/Sonntag geschlossen; deshalb fuhren wir nach San Pedro de Atacama, einem 2'000 Seelendorf auf 2'200 m Höhe in der Wüste.
Wie die Welt doch klein ist: Hier trafen wir Jaqueline Mühle aus Olten (sie kennt Dani Oetterli und Sabine Peier, beide ex. Nussbaum, sowie Michael Nussbaum sehr gut) und Reto Müller (er kennt einen Berufskollegen von Hansruedi), beide sind schon etliche Monate zusammen unterwegs. Ebenfalls lernten wir Andres Ramirez (www.routeofthedesert.cl) kennen; er arbeitete 10 Jahre in Paris und versucht nun in seinem Heimatland als Motoguide eine neue Existenz aufzubauen.

21. - 22.10.2010

Auf dem Weg nach Arica trafen wir bei einer Kaffeepause Dario aus Basel mit seiner Freundin (auf BMW's), die hier ihre verlängerten Ferien verbringen!
Ein Schwatz mit Motorradfahrern ist immer interessant.

Arica ist die nördlichste Stadt Chiles, dies ist der Hafen von wo die Spanier die in Potosi hergestellten Silbermünzen nach Spanien verschifften. Der Transport über mehrere hundert Kilometer erfolgte mit Maultieren!
Die Sehenswürdigkeit von Arica ist die Kirche Iglesia San Marcos: eine 1875 als komplette Eisenkonstruktion in Fertigbauweise hergestellte Kirche, entworfen von Gustave Eiffel!! Eiffel hat wirklich überall seine Zeichen hinterlassen.

Anderntags Fahrt nach Iquique: Wir hatten im Sinn, eine Hafenrundfahrt zu machen, wo man auch Seelöwen und Pinguinkolonien sehen sollte. Das für 11.30 Uhr angesagte Schiff ist aber nie gekommen, da angeblich zuwenige Leute warteten! Die hier bis zu 6 m hohen Wellen sind ein Paradis für Surfer!
Ansonsten ist der ganze nördliche Teil Chiles nur Stein und Sand wie in der Wüste.


Fischmarkt von Iquique

19. - 20.10.2010 Nachdem am Morgen die Todesstrasse immer noch gesperrt war und gemäss Presse Praes. Morales nicht nachgeben wird (warum gestreikt wird, habe ich nicht verstanden), haben wir uns entschlossen nach Arica (nördlichste Stadt in Chile) weiterzufahren!!
Durch den Nationalpark Sajama mit dem 6'542 m hohen Sajama erreichen wir die bolivianische / chilenische Grenzstation auf 4'650 m die Honda hatte mit dem bolivianischen Benzin auf dieser Höhe einige Mühe, im Gegensatz zur BMW, die eben auch noch nicht so alt ist.
Nach einigem hin und her (auf dem chilenischen Zoll mussten wir total 7x den Schalter wechseln, teilweise mit den erhaltenen Stempeln wieder an den gleichen Schaltern wieder anstehen!); das Gepäck mussten wir auch abschnallen, es wurde dann aber, weil wir so verstrauenswürdig aussahen, nicht gescannt.
 

In Putre, dem ersten kleinen Dorf in Chile übernachteten wir.
Der Hotelbesitzer, der auch den Konolialwarenladen besitzt, gibt mir, da die Afrika-Twin viel mehr Benzin braucht, nach den 280 km seit Abfahrt ohne Tankstelle ebenfalls Benzin (siehe Foto).



Dieser Ort hat einen kleinen Tourismus für Wanderer. (Uns haben auch Schweizer angesprochen). Allerdings braucht man zum Wandern doch etwas Kondition auf einer Höhe von ca. 3'600 m über Meer.

Anderntags Fahrt nach Arica.

16. - 18.10.2010 16.10. war ein Tag zum ausspannen und relaxen.

Am 17.10 Abfahrt in Copacabana nach La Paz, wobei wir wieder die Fähre genommen haben, um einen Grenzübertritt nach Peru und anschliessend retour nach Bolivien, mit allen Zollformalitäten zu vermeiden.
Eindrucksvoll ist es, die Grossstadt von oben zu sehen. La Paz ist die höchstgelegene Grossstadt der Welt: Der höchste Punkt auf 4'100 m, der niedrigste rund 1'000 m tiefer, was einen Temperaturunterschied von bis zu 10 Grad ausmacht.
Eine lebendige, quirlige Grossstadt. Wir hatten einige Mühe, ein Hotel mit einer Garage für die Motos zu finden.

Am 18.10. erkundeten wir die Stadt zu Fuss, was auf dieser Höhe sehr anstrengend war. Mit einem Bus machten wir anschliessend noch eine Rundfahrt, u.a. ins Tal "Valle de la Luna" ( bizarre Felsformen )

Leider wird die Strasse nach Coroico durch die Cocabauern seit 7 Tagen blockiert, sodass unser Ziel, die Strasse "Camino del Muerte" (Todesstrasse) nicht befahren werden kann.
Die Fahrt mit Mountainbikes wäre sehr eindrucksvoll gewesen.
Wenn wir nur wüssten, wie lange die Strasse noch blockiert sein wird.....

Valle de la luna
15. Oktober 2010

Frühmorgens sind wir mit einem Boot auf dem Titicacasee zur Sonneninsel Isla del Sol hinausgefahren.
Der Felsen Titicala an der Nordwestspitze war wohl der heiligste Punkt des Inkareiches.
Nach der Inkalegende setzte der Schöpfergott seine beiden Kinder hier aus, die von hier auszogen, um das Inkareich zu gründen.
Auf einer Wanderung haben wir verschiedene angeblich wichtigen Punkte des Inkareiches bei schönstem Wetter bewandert.

Der Titicacasee ist höchstgelegener schiffbarer See auf 3'800 Metern

 
13. - 14.10.2010 Nach der Abfahrt in Uyuni wurden wir sofort hellwach. Die ersten 200 km Hauptstrasse (unbefestigt) waren bis jetzt die schlimmsten. Die Wellblechpiste konnte einfach nicht mit mehr als 30 - 40 km/h befahren werden.

Thomas: Bis heute mussten wir glücklicherweise noch keinen Reifen flicken; wir haben nur zugeschaut, wie ein Chilene einen Schlauch flicken musste.

Übernachtung in Oruro: auch dies eine Minenstadt in der Silber und Zinn abgebaut wurde. Die meisten sind heute, da unrentabel, geschlossen; sonst gibt es nicht viel zu sehen.

Am 14. Weiterfahrt durch La Paz an den Titicacasee nach Copacabana, wo wir ein schönes Hotel mit Sicht auf den See gefunden haben. Das Wetter an beiden Tagen ca. 20 Grad und Sonnenschein. Das auf ca. 3'700 m, wo wir nach der Eingewöhnungszeit keine Probleme haben. Nur beim Gepäckschleppen werden wir sehr schnell todmüde.

12. Oktober 2010 Am 12.10. machten wir in einem Toyota-Landcruser 4x4 einen Ausflug über den Salzsee mit einem Tempo von 100 - 120 km/h. Salz wohin das Auge reicht.
10 Milliarden Tonnen auf einer Fläche von 12'000 km2.
20'000 t werden jährlich für den nationalen Bedarf abgebaut.
 


11. Oktober 2010 Nach der Abfart nach Uyuni mussten wir zuerst wieder nach Potosi zurückfahren (150 km). Nachdem wir in dieser Stadt endlich die richtige Strasse gefunden hatten, ging es ca. 200 km grösstenteils über Offroadstrassen nach Uyuni (3'670 m), teils auf wirklich schlechten Naturstrassen.

Uyuni ist eine trostlose Stadt, die nur wegen dem Salar de Uyuni bekannt geworden ist.

5.10. - 10.10.2010 Vor der Abfahrt Richtung Sucre besuchten wir noch das Museum "Casa National de la Moneda": Mit riesigen Maschinen aus Holz mit ineinandergreifenden Zahnrädern wurde hier das gewonnene Silber zu Münzen geprägt. Angetrieben von 4 Maultieren. Das historische Archiv ist das wichtigste in Bolivien.

Auf endlosen Serpentinen vorbei an einer Hängebrücke aus dem 19. Jahrhundert, über gute Strassen und durch eine grandiose Bergwelt errreichen wir Sucre.
In Sucre werden wir von Fredy und Elvy Hofmann (Bekannte meiner Schwägerin) herzlich empfangen. Sofort fühlten wir uns wie zuhause. Sie zeigten uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe), so dass wir einen guten Überblick der Lebensweise bekommen konnten.


Sucre

Markt in Tarabuco

Am Sonntag 9.10. besuchten wir noch den Markt in Tarabuco. Jeden Sonntag strömen aus den umliegenden Dörfern die Menschen in ihren farbenprächtigen traditionellen Kleidungsstücken, die seit jahrhunderten die gleichen charakteristischen Motive aufweisen, zum Markt. Dort kaufen sie alles, was sie für den täglichen Gebrauch brauchen.
Ein schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken.

Fredy und Elvy


Morgen geht es weiter. Bei Fredy und Elvy bedanken wir uns auch auf diesem Wege nochmals ganz herzlich für ihre Gastfreundschaft, die wir erfahren durften.

 

4. Oktober 2010
 

Besuch einer Silbermine in Potosi

  • Eingang auf einer Höhe von 4'080 m
  • Stollenlänge 600 m
  • Abstieg auf die 3. Ebene (es hat noch 9 weitere Ebenen)
  • Dauer im Stollen ca. 2 Std.
  • Staubig, stehend ca. 30%, gebückt ca. 50% und der Rest kriechend
  • Die Arbeiter stopften sich voll mit Cocablätter und billigem Schnaps (69%) um die grausamen Arbeitsbedingungen auszuhalten.
  • Alles Handarbeit, keine mechanische Hilfsmittel, fördern von Hand in Transportsäcken bis zu einem von 4 Mann gestossenen Schienenförderwagen.
  • Lohn ca. 260 sfr. bei 16 Std./Tag

Wir waren nach dieser Besichtigung todmüde, wie müssen sich die Arbeiter nach 16 Std. erst fühlen?

 
1.10. - 3.10.2010 In La Quinca starten wir wie gewohnt um 9 Uhr in Richtung bolivianische Grenze. Nach 2 Std. anstehen und ausfüllen von verschiedenen Formularen und Stempeln einholen (natürlich immer an einem anderen Schalter) können wir endlich starten. Zu sagen ist, dass alle Grenzbeamte hilfsbereit und zuvorkommend waren. Nur eben dieser Papierkram....

In Tupiza, wo wir übernachteten, waren im gleichen Hotel 7 brasilianische Motorradfahrer, welche eine 4-wöchige Argentien/ Bolivien-Tour machten.
Lustig, wie wir uns mit Händen und Füssen verständigten.

 
 

Am 3. Oktober, kurz nach dem Start, wurden wir angehalten: Wegen Bauarbeiten war die Strasse bis 12 Uhr gesperrt. Hinter uns wartete ein Saurer LKW, der oberhalb der Windschutzscheibe ein grosses Schild "Saurer Suiza" hatte. Obwohl es ein alter LKW war, war der Chauffeur des Lobes voll. Nach 4 Stunden (es dauerte dann halt bis 1 Uhr), konnten wir weiterfahren. Da es bis Potosi keine Hotels hatte, mussten wir die 250 km teilweise auf sehr schlechten Strassen mit Wellblechschotterpisten, Sand und Staub, Schlammlöchern und einer Flussdurchfahrt ein wenig zügiger hinter uns bringen.

Übernachtung dann in Potosi.
Interessant: Diese Stadt auf 4'070 m Höhe (!!) war im 17. Jahrhundert die grösste Stadt der Welt (grösser als Rom, London etc.).
Insgesamt wurden hier 60'000 Tonnen Silber abgebaut.
3 Jahrhunderte lang füllte dieser Reichtum die Staatskasse Spaniens. Nach der Ausbeutung versank diese Stadt wieder in der Bedeutungslosigkeit. Die Einwohnerzahl sank vorübergehend auf 10'000.
Die Stadt besitzt 36 Kirchen, die teilweise verfallen sind. Mit Hilfe der UNESCO werden einige restauriert. Viele prachtvolle Bauten zeugen noch heute vom gehabten Reichtum.
Leider war am 3.10. wegen eines Festes alles geschlossen, weshalb wir einen ruhigen Tag verbrachten.

 

Der Schmutz eines Tages.

 
29. - 30.9.2010

Cafayate - La Quinca ( an bolivischer Grenze)

Nach der Fahrt durch die ca. 80 km lange Schlucht Quebrada de las Conchas mit den unterschiedlichsten Formen und Farben der Felsen erreichen wir wieder Salta, welches wir aber diesmal durchfahren.
In Richtung San Salvador de Jujuy, wo wir übernachten.
(wunderschöne Kanzel von Indios geschnitzt).
Hier ist die Indio-Tradition stark spürbar: In Jujuy leben noch ca. 40'000 Indios.

Die grösste Attraktion dieser Region ist die Quebrada de Humahuaca. Die Felsen leuchten rot und schwarz, grün und violett, je nach Sonnenstand.
Aber auch hier staubt und bläst es immer sehr stark. Den Pass, den wir heute überqueren, hat die stattliche Hoehe von 3'750 m !!
(Noch immer keine Cocoblätter als Putschmittel eingesetzt)

 

Das Foto für Bruno

 
27.-28.9.2010

Fahrt von Salta über Cachi nach Cafayate

  • Fahrt über ca. 300 km, davon ca. 260 km Naturstrassen.

Durch fruchtbare Täler, bizarre Felsformationen, die in allen Farben leuchten, und mit über 10 m hohen Kakteen sowie über den Pass Piedra de Molino erreichen wir die Höhe von 3'348 m!!
Diesmal erreichen wir die Höhe ohne Probleme und ohne Coca-Blätter zu kauen.
Das einzige was uns zu schaffen macht ist der Wind, der Staub und Sand vor sich herwirbelt.
Diese Strecke ist ein Bestandteil der Ruota 40, der längsten Strasse der Welt von knapp 5'000 km, davon sind ca. 2'300 km Schotter!
(Die Route 66 ist dagegen nur ca. 4'000 km lang.)
Eine Strecke von Portugal bis zum Ural, immer auf derselben Strasse ohne Grenzkontrollen, keine Ampel weit und breit
>> die grosse weite Welt....

Cafayate ist bekannt für seinen Wein: total werden hier ca. 60 Mio Liter produziert.

 

 
 
26. September 2010 Peter in Salta am Sonntag Mittag
 
25. September 2010

An diesem Tag sind wir mit dem Tren a las Nubes (mit dem Zug in die Wolken) gefahren.
Um die Minen vom argentinischen und chilenischem Hochland mit der chil. Pazifikhafen Antofagasta zu verbinden, wurde diese Bahn ab 1921 gebaut. Mit Schleifen und 2 Zick - Zack-Strecken erreicht man die Höhe von 4'220 m (!!). Salta hat die Höhe von 1'190 m. Am höchsten Punkt ist ein Viadukt, eine Spannbrücke aus Stahl von 224 m lang und 63 m hoch.


Ab 7 Uhr morgens haben wir die Fahrt bis abends 23 Uhr miterlebt. Ab ca. 3'000 m wurden uns Coca-Blätter zum kauen gegeben, welche gegen Müdigkeit, Hunger etc. helfen. Ärzte mit Sauerstoffmasken wären ebenfalls zur Stelle gewesen (Sauerstoffmangel). Diese Bahn wird von Bahnfreunden aus aller Welt besucht. Es war ein besonderes Erlebnis mit einer Bahn auf diese Höhe zu fahren.

 
 
20. - 23.9.2010

Hier einige Zeilen von diesen 3 Tagen:
Von den Yguazù-Fällen fuhren wir retour nach Posadas und weiter über Resistencia / Joakuin v Gonzalez (kleines Kaff). Total ca. 1'250°km, teilweise wieder im Regen.

Zur Polizei:
Von Buenos Aires nach Yguazù war es mühsam, da wir viele Male angehalten wurden. Angeblich wegen zu schnellem Fahren und überfahren der Sicherheitslinien. Wir konnten uns bis jetzt, auch ohne Spanisch immer herausreden!! (Wir waren wirklich nie zu schnell!!) Wie die Polizei es will. Da auf dieser Strecke viele Touristen fahren, diese dann einfach schröpfen.
Ab Posadas wurden wir nie mehr angehalten. Die Polizei grüsst uns ohne uns anzuhalten. (Keine Touristen mehr).
Morgen fahren wir nach Salta, wo wir einige Tage bleiben und Ausflüge machen werden.

 

20. September 2010 Iguazù Waterfalls von der Brasilischen Seite
 

 

 

19. September 2010 Iguazù von der Argentinischen Seite
 
 

 

16. - 18.09.2010 Fahrt von Buenos Airess nach Puerto Iguazu

Übernachtungen in Concordia und Santo Tome:

  • Sumpfige Gegend mit kleinen Seen und Nebenflüssen des Rio Uruguays. Hier leben verschiedene Vogelarten mit den frei weidenden Rindern zusammen. Ebenfalls hat es in dieser Gegend grosse Orangenplantagen.
  • Auf den letzten 300 km veränderte sich die Gegend stark. Hier wird vorwiegend Holzbearbeitung betrieben. Ganze Flächen werden gerodet und anschliessend wieder aufgeforstet.

3 Tage schönstes Wetter bei ca. 25 Grad.

16. September 2010

Nach endlosen 11 Std. sind wir endlich von Zarate in Buenos Aires eingetroffen.
Nach kurzer Zollabfertigung, ohne Probleme, haben wir mit der heruntergeladenen GPS-Karte problemlos in der 15 Mio-Stadt über die 6-Spur-Autobahn und Verkehrsgewühl, gezwungenermassen links- und rechtsüberholend Dakarmotos gefunden.
Was man mit einer Site nicht alles vergaukeln kann.


Jedenfalls fahren wir heute weg. In Richtung der Sehenswürdigkeiten zu den Iguazù-Wasserfällen.

 

 

13. September 2010 Automobillager von Zarate (über 100'000 Fahrzeuge)
 
9. September 2010 Warten ca. 60 km vor Zarate (Argentinien), bis Anlageplatz frei wird.
Da liegt ein Frachtschiff mit 7'000 neuen Auto's, welche abgeladen werden müssen.
 
6. September 2010

Das Frachtschiff "M/S Grande Buenos Aires" läuft in Santos
16.30 Uhr (Ortszeit) ein

 

 
 


Die Karte ist ein Wikipedia - Link

 

5. September 2010

Das Schiff legt in Rio de Janeiro, Brasilien (15.00 Uhr Ortszeit) an.
Wikipedia-Link zu Rio de Janeiro

Leider war schlechtes und kaltes Wetter, so dass man nicht einmal den Zuckerhut sehen konnte.

 
 
 
4. September 2010

Nach 5 Tagen Einfahrt in Vitória Brasilien (statt Salvador da Bahia)

Wikipedia-Link zu Vitória

 
30. August 2010
bis
4. September 2010
Überquerung des Südatlantischen Ozeans
(Distanz Luftlinie ca. 400 km Schiffsgeschwindigkeit ca. 33 km/h)

In diesen Tagen der Überfahrt hatten wir nur 3 fixe Zeiten:
- 07.30 Frühstück
- 12.00 Mittagessen
- 18.00 Abendessen

Die restliche Zeit wurde nach Lust und Laune mit Lesen, Diskutieren, Tischtennis (mit einem zusätzlichen Gegenspieler für beide Parteien: dem Schaukeln), Tischfussball und Filme anschauen verbracht.

Interessant:
Man wird mit keinen Nachrichten konfrontiert, lebt nur in dieser kleinen Umgebung, völlig abgeriegelt; beim dösen und lange Zeit aufs Meer schauen kommen auf einmal vergangene Gegebenheiten, Gespräche, Entscheidungen und sonst alles Mögliche in den Sinn und läuft wie ein Film ab.....

Wir hatten die Gelegenheit, eine komplette Schiffsbesichtigung über die 12 Docks in den verschiedenen Einrichtungen zu machen:
Die imposannte Dimension des Schiffsmotors, der Antriebswelle etc.

Das Schiff verbraucht ca. 60 t Schweroel pro Tag. Der Schweroeltank kann 2000 t fassen!.
Die Container und sonstige Ladung wird beim Laden entsprechend ihres Lagerplatzes inkl. Gewicht per Computer erfasst. Dieser errechnet anschliessen in welchem der 7 Ausgleichsbehaelter wieviel Wasser gepumpt werden muss dass die Schiffsladung ausgeglichen ist und bei Wellengang sich neutral verhält.


30. August 2010 Auf der Fahrt im Frachtschiff "M/S Grande Buenos Aires"


Route:

- Dakar (Senegal),
- Conakry (Guinea),
- Freetown (Sierra Leone),
- Victoria (Brazil),

- Salvador de Bahia (Brazil), - wurde gestrichen
- Rio de Janeiro (Brazil),
- Santos (Brazil),

- Zarate (Argentinien) .
Endstation wird Buenos Aires sein, wo unsere Motorradreise richtig beginnen wird.

Unser genauer Standort kann manchmal mit diesem Link auf dem Weltmeer verfolgt werden.
 
29. August 2010 Die Schiffsmannschaft besteht aus:
- Kapitän 1 Italienier
- Offiziere 7 Italiener und Inder
- Mannschaft 19 Inder

Als Passagiere dabei sind auch:
Eine über 80-jährige Französin. Sie wohnte seit Jahren in Chile an einem Ort, welcher nun durch das Erdbeben zerstört wurde. Seither reist sie auf der Buenos Aires mit - zwischen Südamerika und Europa hin und her, hin und her.....

Ein 70-jähriges französisches Ehepaar, welches diese Schiffsfahrt als Ferien gebucht hat.

Ein 40-jähriger Franzose mit seinem Wohnmobil. Seine Frau mit den beiden Kindern fliegen nach Buenos Aires, von wo sie für ca. 1 Jahr Südamerika bereisen wollen.

Der ca. 40-jährige Frank aus Deutschland mit einer BMW, welcher ebenfalls für ein paar Monate Südamerika bereisen wird.

Und dann noch die Rosmarie aus der Schweiz. Seit ihrer frühzeitigen Pensionierung wohnt sie seit ein paar Jahren in Argentinien in Bariloche, Patagonien. Nun hat sie in der Schweiz ihre letzten Sachen geholt und reist mit 3 vollen Containern zurück. Ein Besuch bei ihr ist bereits vereinbart.

 

Gestern sind wir in Freetown (Sierra Leone) angekommen. Die ganze Nacht wurde wieder Fracht aufgeladen.
Heute geht die Reise weiter auf die grosse Überfahrt nach Brasilien.
Während dieser Zeit gibt es keine neuen Info's.

 
 

Das Bild ist ein Wikipedia-Link

 

28. August 2010 Auslauf aus Conakry
 
27. August 2010 SMS Nachricht:
Gestern Abend in Conakry angekommen. Warten draussen, da kein Landeplatz frei ist.
Ebenfalls Regen. Haben gestern Abend sehr nahe 3 Wale, die
nebeneinander waren, gesehen.
 

Das Bild ist ein Wikipedia-Link

25. August 2010

Heute hat es geregnet und es wurde der einheimische Markt in Dakar besucht, welcher sehr eindrücklich war.
Ein Mitpassagier ist auf dem Markt zu einem Coiffeur gegangen, um sich die Haare schneiden zu lassen. Vor dem Salon stand ein stationärer Benzingenerator, damit er Strom für die elektrische Schere hatte.

Der genaue Aufenthalt, resp. die Weiterfahrt des Schiffs ist noch unklar.

Da der Koch der M/S Buenos Aires aus Italien stammt, besteht das Essen vor allem aus Pasta.

 

25. August 2010

SMS Nachricht:
4 Uhr: nach 6 Tagen auf Meer laufen wir in Dakar ein. Nur Meer und einige Schiffe und Delfine. Immer ruhiges Meer.

 

 
Das Bild ist ein Wikipedia-Link
 
23. August 2010
19. August 2010

Endlich verlassen wir Le Havre.

Unser genauer Standort kann manchmal mit diesem Link auf dem Weltmeer verfolgt werden (je nach dem ob erfasste Seekarten verfügbar sind).

Ade Festland
18. August 2010

Gestern konnten wir nun auf "unser" Container-Schiff auffahren.
Weil der Personenlisft defekt ist (sie warten immer noch auf Ersatzteile), durften wir unser gesamtes Gepäck zu Fuss in den
12. Stock schleppen.

Heute am späteren Nachmittag werden wir nun losfahren.
Das Schiff fährt ohne Halt in Bilbao und Casablanca direkt nach Senegal, wo wir nach ca. 6 Tagen anlegen werden.

Unsere Kabine für die nächsten 30 Tage
Hier wird getafelt
Die letzten Container werden verladen
15. August 2010 Verspätung
Neuste Nachricht von Podi:
Das Schiff wird verspätet abfahren. Dienstag oder Mittwoch ist die Prognose. Momentan tümpelt es immer noch in Antwerpen am Verrebroekdok.
 

Schiff im Detail: Infolink

 

13. August 2010 Jetzt gehts los....
Heute: Freitag, den 13. August 2010 starten wir mit einem Kribbeln im Bauch unsere Abenteuerreise.
Die letzten Minuten in Hägendorf
bereit
fertig
los
Da gehen sie hin und sind dann mal weg
 



Wir fahren quer durch Frankreich via Delémont, Belfort, Vesoul, Auxerre, Chartres, Verneuil, Lisieux nach Le Havre, wo wir am Sonntag auf dem Frachtschiff "M/S Grande Buenos Aires"
einchecken werden. Für rund 30 Tage werden wir eine Zweierkabine belegen.

Zwischenhalte sind vorgesehen in:
- Bilbao (Spanien), - wurde gestrichen
- Casablanca (Marocco), - wurde gestrichen
- Dakar (Senegal),
- Conakry (Guinea),
- Freetown (Sierra Leone),
- Salvador de Bahia (Brazil), - wurde gestrichen
- Rio de Janeiro (Brazil),
- Santos (Brazil),
- Zarate (Argentinien) .
Endstation wird Buenos Aires sein, wo unsere Motorradreise richtig beginnen wird.

Unser genauer Standort kann manchmal mit diesem Link auf dem Weltmeer verfolgt werden.

 
August 2010 Hans Ruedi Siegrist wird in den nächsten Monaten mein Begleiter sein. Zusammen werden wir diese Reise geniessen und uns gegenseitig unterstützen.